MagicTales

Was man alles schaffen kann

Oder wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Als ich über das Thema meines neuen Blogartikels nachdachte, wollte ich zuerst etwas über meine neue Kostümkreation berichten, aber da ich noch ein kleines Making-of Video machen will und auch schon auf Instagram jede Menge Bilder in meiner Story gepostet habe, finde ich es an dieser Stelle etwas unpassend, da ich noch genug Gelegenheiten haben werde, um darüber zu berichten. Schließlich steht auch noch das passende Shooting dazu aus.

Stattdessen möchte ich euch heute lieber mit auf eine kleine Zeitreise nehmen und euch von meinen Anfängen berichten. Naja, um genauer zu sein zu den Anfängen meiner schöpferischen Tätigkeiten im Bereich Kostümdesign. Vor rund 3 Jahren habe ich damit angefangen, mich mit dem Thema Kostümdesign zu beschäftigen. Damals dachte ich, dass kann ja gar nicht so schwer sein, dass bekomme ich schon irgendwie hin (räusper). Wie ihr unschwer auf dem Foto erkennen könnt, war das Kostüm natürlich alles andere als ein echter Hingucker. Damals war ich schon glücklich, dass ich überhaupt die Nähmaschine richtig bedienen konnte, zwar mit jeder Menge Hilfe der Mama aber immerhin, ich habe etwas zu Stande gebracht. Und an der Schneiderpuppe sah es im ersten Moment gar nicht so schlimm aus.

Das fertige Ergebnis war natürlich nicht das, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich wollte ein schönes leicht wirkendes Kleid mit floralen Elementen. Naja, luftig leicht vielleicht, aber floral?

Ich habe das Kostüm im Prinzip ohne Skizze und eine richtige Idee im Kopf gemacht. Eigentlich hatte ich mir nur etwas Stoff gekauft und losgelegt. Und ihr merkt es sicherlich schon, dass ist alles andere als effektiv und brachte mich leider nicht zum gewünschten Ergebnis. Denn bis heute war mein Erstlingswerk nicht im Einsatz.

 

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Ich hätte damals aufgeben können und mir selbst sagen können, kauf dir lieber die Sachen die du brauchst und damit hat es sich. Doch hier kommen wir zu dem entscheidenden Punkt. Denn, ich habe mich nicht entmutigen lassen und immer weiter an meinen Fertigkeiten gearbeitet und viel neues ausprobiert. Mein Ziel war es Kostüme zu kreieren, die es so eben nicht zu kaufen gab und die meinen Bildern das gewisse etwas verleihen sollten.

Und nun, drei Jahre später habe ich schon einige Kostüme und Headpieces umgesetzt, die meiner Vorstellung entsprachen und mit denen ich mir jedes Mal ein kleines Stückchen von meinem Traum erfüllen konnte.  Auch wenn nicht immer alles geklappt hat und ich oft vor meterhohen Herausforderungen stand, so habe ich nicht aufgegeben und bin oft über mich hinausgewachsen. 

Meine Kreationen sind mittlerweile fester Bestandteil meiner Arbeit und macht mir genauso viel Spaß wie das Fotografieren und Bilder bearbeiten. Wichtig dabei ist meine Vorgehensweise. Denn ich habe für mich gemerkt, dass es ohne eine Skizze oder zumindest eine konkrete Idee meistens nicht so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Die Visualisierung vorab hilft mir dabei, meine Idee konkret umzusetzen. Natürlich versuche ich mich dabei nicht so einzuengen, dass ich gar keinen Freiraum mehr habe. Vieles entsteht nach wie vor spontan, aber in einem Rahmen, der für mich akzeptabel ist.  

Jeder von euch kennt bestimmt den Spruch, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und ja, diesen Satz kann ich voll und ganz bestätigen. Ich zum Beispiel habe mich innerhalb der letzten drei Jahre extrem weiterentwickelt und wenn ich nun zurückblicke, kann ich manchmal immer noch nicht glauben, bei was ich angefangen habe – nämlich bei null.

Ihr seht also, dass es sich lohnt weiter zu machen, auch wenn man mal mutlos ist und sich fragt, wofür das alles. Es ist wichtig immer wieder aufzustehen und neues auszuprobieren. Auch aus den gemachten Fehlern lernt man. Vielleicht sogar noch mehr, als wenn alles glatt läuft.

Und da ich meinem ersten Kostüm auch noch eine Chance geben will, werde ich es in absehbarer Zeit auch etwas überarbeiten. Ich finde das Kostüm und auch ich haben noch eine zweite Chance verdient. Und ich bin mir sicher, diesmal wird etwas brauchbares dabei herauskommen, oder was meint ihr?

Die Anfänge von vor drei Jahren...

Meine Anfänge im Bereich Kostümdesign. Das Kostüm wollte ich im Rahmen eines Fotowettbewerbes einsetzen. Aber am Ende kam es dann doch nicht zum Einsatz.

...und heute

Wer noch mehr sehen möchte, schaut am besten bei meinen Kreationen vorbei.