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Wie Social Media den Alltag beherrscht

Ich habe lange hin und her überlegt, über welches Thema ich diese Woche schreiben soll. Und irgendwie bin ich immer wieder bei einem Thema hängen geblieben: Social Media…

Ich habe letzte Woche an einem Webinar teilgenommen, wo es darum ging, mit Instagram richtig durchzustarten und seinem eigenen Profil einen Boost zu verpassen. Ich habe innerhalb der ersten 3 Tage nach dem Webinar einen, aus meiner Sicht, krassen „boost“ erlebt. 6 neue Follower und die Reichweite ist auch gestiegen. Mein Account schrieb grüne Zahlen. Und dabei hatte ich noch nicht einmal alle Tipps und Tricks bis dahin beherzigt. Aber ich war schon echt platt, was ein bisschen schon ausmachen kann.

Der Einfluss von Social Media

Doch ich habe auch gemerkt, dass es etwas mit mir gemacht hat, was mir auf Dauer nicht gefallen wird. Ich habe mich in den letzten Tagen immer wieder dabei ertappt, wie ich nervös auf mein Handy blickt und Instagram checkte, um auch ja keine Veränderung zu verpassen. Liken, kommentieren, posten… Und das regelmäßig jeden Tag. Auch der Blick in die Insight gehörten dazu. Meine Instagram-Zeit schnellte nach oben. Zeit, die ich eigentlich lieber in meine kreativen Projekte stecken möchte. Doch von nichts kommt nichts. Natürlich möchte ich mehr Reichweite haben und wünsche mir, dass mein Account wahrgenommen wird, dass heißt aber auch, dass ich ein Monat lang, also 30 Tage, kontinuierlich poste und aktiv sein soll. Eine ganz schöne Mamut Aufgabe.

Challenge accepted...

Ich habe aber für mich beschlossen, dass ich es versuchen möchte. Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass ich für andere Dinge weniger Zeit habe. Und wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich bereits jetzt etwas unter Druck gesetzt, da ich noch nicht weiß, welchen Content ich in den 30 Tagen posten soll. Da ich bis jetzt alles alleine wuppe, habe ich, im Gegensatz zu vielen anderen, nicht so viel Content auf der Hinterhand, was für mich nun einen ungeheuren Aufwand an Arbeit bedeutet, der sich aber am Ende hoffentlich lohnen wird. (seht dies sozusagen als Start einer kleinen Serie, in der ich über meine selbstgestellte Challenge berichten werde)

Auch ansonsten beschäftigt mich das Thema Social Media in letzter Zeit extrem. Nicht nur, dass ich mein Wissen aus meinem Social Media Studium auffrische und zahlreiche Fachliteratur lese, ich versuche wie ja bereits erwähnt, meine Reichweite auf Instagram zu erhöhen und was noch viel wichtiger ist, zu halten. Ist ja fast wie beim Abnehmen.  

Bei so viel digitalem Einsatz, versuche ich natürlich mir auch digitale Auszeiten einzuplanen. So sind zum Beispiel weitere Kostüme geplant, bei denen ich mich endlich an neue Techniken trauen will. Außerdem möchte ich meine bereits gefertigten Kostüme noch in Szene setzen. Und auch mein Buch wartet auf Fertigstellung.

Und wenn ich mir das jetzt alles so noch einmal durchlese, habe ich das Gefühl, dass die Zeit gegen mich ist. Gefühlt habe ich nie Zeit übrig beziehungsweise nur Zeit für mich alleine, in der ich mich erholen und die kreativen Akkus wieder aufladen kann.

Ich bin gespannt, wohin mich meine 30 Tage Social Media Challenge bringen wird. Und danach geht es dann hoffentlich an die neuen Kreationen. Denn wie heißt es immer so schön, einen Schritt nach dem nächsten.

In diesem Sinne, wünsche ich euch eine gute Zeit und bis nächste Woche