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LIGHTROOM HACK

XMP IN LRTEMPLATE UMWANDELN Teil 2

Heute möchte ich gerne noch einmal ein Thema aufgreifen, zu dem ich bereits einen Blogartikel sowie ein Tutorial geschrieben habe. Es geht um das Thema xmp in lrtemplate umwandeln. Wie ich gemerkt habe, beschäftigt dieses Thema nicht nur mich.

In meinem ersten Tutorial habe ich euch einen Weg gezeigt, wie man neuere Preset Vorgaben in lrtemplates umwandeln kann. Heute möchte ich euch hierzu kurz eine weitere Möglichkeit zeigen. Denn ich habe im Nachhinein erfahren, dass es in noch älteren Lightroom Versionen (zum Beispiel Version 4) nicht immer mit der raw Umbenennung klappt.

Und da bekanntermaßen viele Wege nach Rom führen, führt uns heute nun der Umweg über Photoshop, um das xmp-Preset in Lightroom zu bekommen.

Also los geht’s

xmp in lrtemplate umwandeln

Auch hier erstellt ihr euch der Übersichtshalber einen Ordner mit einer raw-Datei und eurer xmp-Presets Datei. Öffnet nun die Raw-Datei mit Photoshop. Ihr solltet nun das Dialogfenster mit Camera Raw vor euch sehen. Ladet nun über die Einstellungen euer xmp-Preset.

Und jetzt kommt der Trick: Klickt nun, nur auf fertig und nicht öffnen. Denn es ist gar nicht notwendig das Bild in Photoshop zu öffnen. Wenn ihr nun zurück in euren eben erstellten Ordner geht, seht ihr das eine weitere xmp-Datei erstellt wurde. Diese hat denselben Dateinamen wie die raw-Datei. Photoshop hat an dieser Stelle eine eigene Datei erstellt, in dem die Preset Vorgaben gespeichert sind.

Das war der erste Part. Wenn ihr so nun alle xmp-Prests in der Art und Weise vorbereitet habt, öffnet Lightroom und importiert dort die Raw-Dateien aus eurem Ordner. Ihr werdet sehen, dass Lightroom nun auch die entsprechenden „Anpassungen“ lädt. Nur dass Lightroom sich alle notwendigen Informationen aus der selbst erstellten xmp-Datei holt.

Wenn ihr euch nun das Entwickeln Modul näher anschaut, werdet ihr sehen, dass sich die Einstellungen geändert habe. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Import mit den Vorgaben funktioniert hat. Alles was ihr jetzt noch tun müsst, ist euer so erstelltes Preset als Vorgabe abzuspeichern.

Ich empfehle zudem, dass Preset als lrtemplate zu exportieren. So habt ihr das Preset immer griffbereit, wenn ihr es mal anderweitig nutzen wollt. Und das war es auch schon.

Ihr seht, es ist gar nicht so schwer, wenn man weiß wie es funktioniert. Ich weiß noch, wie ich damals stundenlang im Internet gesucht habe, um einen Weg zu finden. Ich dachte, kann ja nicht so schwer sein, ich werde ja schließlich nicht die Einzige sein, die so ein Problem hat. Aber meine Recherchen gaben wir das Gefühl, dass ich alleine bin.

Doch das Feedback von euch, hat mir gezeigt, dass dem nicht so ist und es sich gelohnt hat hartnäckig zu bleiben und einen Weg zu finden. Ich hoffe ich konnte euch so, die ewig lange Suche im Internet dadurch ersparen.

Natürlich habe ich euch auch wieder eine kleine PDF vorbereitet, in der ihr auch noch einmal alles nachlesen könnt. Diese findet ihr entweder auf meiner Tutorial Seite oder hier